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Unterdrückte Sexualität

Der gesellschaftliche Aspekt von Sexualität

Sexualität ist die Lusterfahrung zwischen Selbst und Anderem und bedingt daher immer ein Paar, eine Zweiheit, ein Gegenüber. Damit steht sie auch unmittelbar im Spannungsfeld gesellschaftlicher Regeln und Gepflogenheiten.

Dieser gesellschaftliche Aspekt wird überwiegend von Frauen empfunden und bestärkt. Es gibt ein subtiles, noch nicht wirklich untersuchtes Wechselverhältnis zwischen weiblichem Denken einerseits und gesellschaftlichen Denkweisen bzw. Regelwerken anderseits:

Westlich-christliche Sexual- und Beziehungsmoral / Das Treue-Gebot

Die westlich-christliche Sexual- und Beziehungsmoral wird von den meisten in diesem Kulturbereich Lebenden unhinterfragt als absolut genommen. Hierzu gehört das Treue-Gebot. An dieser Verpflichtung der Ausschließlichkeit von partnerschaftlichem Sex – an der auch die Doppelmoral von Prostitution, Pornographie, Fremdgehen und „Betrügen“ nichts ändern – hält auch die angeblich modernere, nicht mehr auf dem Ehegelöbnis vor Amt und/oder Kirche bestehende Gesellschaft weiterhin fest.

Sexualität und Verstand

Der Verstand kann die Sexualität nicht erfassen, nicht erklären und erst recht nicht kontrollieren. Dadurch, daß er das trotzdem versucht, weil er unbedingt die Kontrolle bzw. die Macht über den Menschen behalten will, verursacht er eine Unmenge von Problemen, die wiederum dazu führen, daß der Betreffende immer unzufriedener und unglücklicher wird.

Heute sah ich ganz klar, der Verstand haßt Sex und versucht ihn mit allen Mitteln zu verderben. Es ist sein Todfeind. Ich registrierte seine ständigen Störmanöver, und mir wurde bewußt, was für ein unglaubliches Konstrukt um so etwas Einfaches wie Sex gebaut wird. Sex ist sehr einfach, so einfach wie Atmen, Essen und Schlafen. Dazu braucht man nichts zu können, wissen, lernen, beachten (außer natürlich Verhütung / Krankheiten).

Kompliziert wird es immer erst, wenn ich diese Energie nicht lasse, sondern versuche, sie über den Verstand zu leiten und zu kontrollieren. Der Verstand kann keinen Sex. Jeder Gedanke, jedes Wort und jedes Buch darüber führt nur weg davon und kreiert erst die Probleme, die sie zu lösen vorgeben.

Ich finde, gerade am Beispiel der Sexenergie ist der lebensfeindliche Einfluß des Verstandes bzw. sein generelles Vorgehen – solange man ihn beachtet -, am einfachsten zu erkennen.

Was es heißt, das zu tun, was ich wirklich will und dem zu folgen, verstehe ich anhand dieser Sache deutlicher als in anderen Bereichen.

Felix A., 23.1.2011

Hierdurch erklärt sich auch die Krankhaftigkeit und Pervertiertheit der westlich-christlichen Gesellschaft, die eine komplett vom Verstandesdenken und von einem mechanistisch-rationalistischen Weltbild beherrschte Zivilisation darstellt.

Freisetzung der sexuellen Energie (Lebenskraft) wirkt auf die Lügen- und Heuchelmoral dieser Gesellschaft wie ein Sprengsatz. Als plastisches Beispiel für diese Art Konflikt mag die skandalumwitterte Stellung des indischen Gurus Bhagwan Shree Rajneesh alias Osho innerhalb der US-Gesellschaft dienen.

Gerd-Lothar Reschke 15.12.2018 12:37 (einkopiert; unvollständig)

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unterdrueckte_sexualitaet.txt · Zuletzt geändert: 15.12.2018 12:39 von gerdlothar

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